Die Kartoffel und die Zwiebel — zwei der wichtigsten Gemüsearten Europas — stehen unter Druck. Der Klimawandel verändert nicht nur Erträge und Anbauregionen, er zwingt Landwirte auch zu einer grundlegenden Neuausrichtung ihrer Sortenwahl. Was vor zwanzig Jahren noch als selbstverständlich galt — Bintje auf dem Feld, Stuttgarter Riesen im Lager — gerät zunehmend ins Wanken.
Doch was genau bedeutet das für die Praxis? Welche Sorten gewinnen, welche verlieren? Und warum finden wir plötzlich italienische Zwiebeln in deutschen Feldern? Eine Bestandsaufnahme.
1. Warum Sortenwahl heute mehr denn je entscheidet ist
Kartoffeln und Zwiebeln haben eines gemeinsam: Sie reagieren empfindlich auf klimatische Stressfaktoren. Wie Goffart et al. (2022) in ihrer umfassenden Analyse des Kartoffelsektors in Nordwesteuropa festhalten, liegen die optimalen Wachstumsbedingungen für Kartoffeln bei Durchschnittstemperaturen zwischen 18 und 20 °C. Sinken die Temperaturen unter 10 °C oder steigen sie über 30 °C, wird das Pflanzenwachstum massiv gehemmt. Für eine gute Kartoffelernte werden zudem 500 bis 700 mm Wasser pro Vegetationsperiode benötigt — ein Wert, den viele Regionen Europas ohne Zusatzbewässerung kaum mehr erreichen können.
Auch die Zwiebel (Allium cepa L.) ist extrem wasserabhängig. Nach Sansan et al. (2024) benötigt die Zwiebel während ihres Wachstumszyklus zwischen 350 und 550 mm Wasser. Die optimale Temperatur für das Blattwachstum liegt zwischen 15 und 20 °C, für die Knollenbildung sogar zwischen 27 und 37 °C. Doch genau hier liegt das Problem: Trockenstress reduziert die Pflanzenhöhe, verringert die Blattoberfläche, hemmt die Photosynthese und führt zu oxidativem Stress auf zellulärer Ebene. Die Folge sind geringere Erträge, unregelmäßige Knollenbildung und beeinträchtigte Lagerfähigkeit.
In Nordwesteuropa — dem traditionellen Herzstück des europäischen Kartoffelanbaus — zeichnet sich seit Jahren ein klarer Trend ab: Die Winter werden wärmer und nasser, die Sommer trockener und heißer. Laut Goffart et al. (2022) hat sich die frostfreie Periode in Europa seit 1950 bereits um zwei Wochen im Frühjahr und zwei Wochen im Herbst verlängert. Das CO₂-Niveau stieg von 360 auf über 600 ppm an, was die Photosyntheserate um rund 25 % steigern kann — doch dieser positive Effekt wird von Hitzestress und Wassermangel weitgehend aufgehoben.
2. Kartoffelsorten im Wandel: Wer gewinnt, wer verliert?
Deutschland, Frankreich, Niederlande, Belgien und Polen zusammen erwirtschaften rund 60 % der gesamten EU-Kartoffelproduktion. Doch innerhalb dieses Kerngebiets verschieben sich die Gewichte dramatisch.
Der Fall Bintje: Vom unangefochten Marktführer zum Auslaufmodell
Keine andere Kartoffelsorte prägte das 20. Jahrhundert so sehr wie Bintje. Von dem friesischen Lehrer Kornelis Lieuwes de Vries 1904 in den Niederlanden gezüchtet, dominierte Bintje jahrzehntelang den europäischen Markt. In den 1960ern und 1970ern machte sie allein über 60 % der niederländischen Anbaufläche aus und war auch in Belgien und Frankreich die mit Abstand wichtigste Sorte.
Heute ist ihr Stern gesunken: In Belgien schrumpfte ihr Anteil auf wenige Prozent. Der Grund ist ihre extreme Anfälligkeit gegenüber Phytophthora (Phytophthora infestans), der Kraut- und Knollenfäule. In einem Klima mit häufigeren Hitzewellen und feuchteren Wintern bietet diese Krankheitsschwäche keinen Spielraum mehr.
Fontane und Innovator: Die neuen Industriekartoffeln
An die Stelle von Bintje treten Sorten, die den Anforderungen der modernen Verarbeitungsbetriebe besser entsprechen:
Fontane (Agrico) ist mittlerweile die wichtigste Wirtschaftskartoffel Deutschlands mit einem Marktanteil von über 10 % bei den Verarbeitungskartoffeln. Die mittelfrühe mehligkochende Sorte besticht durch hohen Stärkegehalt (22–23 %), hervorragende Pommes-frites-Qualität mit guter Backfarbe und sehr hohe Erträge. Seit 2019 ist Fontane auch in Flandern die wichtigste Sorte. Ihr Erfolg spiegelt das Wachstum der europäischen Pommes-frites-Industrie wider.
Innovator, ebenfalls niederländischer Herkunft, hat sich als Favorit der Fast-Food-Ketten etabliert. Mit langen, ovalen weißen Knollen, niedrigem Zuckergehalt (< 0,2 %) und einer Acrylamid-reduzierung von rund 30 % entspricht Innovator exakt den Anforderungen internationaler Großabnehmer.
Spunta: Der Hitzeverträgliche unter den Giganten
Interessant ist auch die Entwicklung von Spunta: Diese frühreife Sorte mit ursprünglich niederländischer Züchtung (eingeführt 1968) hat die größte Anbaufläche auf dem europäischen Kontinent. Ihr entscheidender Vorteil: gute Hitzetoleranz kombiniert mit Virusresistenz und hohen Erträgen. In einem sich erwärmenden Europa könnte Spuntas Bedeutung weiter zunehmen — besonders wenn südeuropäische Anbaugebiete an ihre Temperaturgrenzen stoßen und die Produktion nach Norden verlagert wird.
Belana: Deutschlands Nummer eins unter den Speisesorten
Bei den Speisekartoffeln führt Belana (Saatzucht Berding) mit einem Marktanteil von 5,1 %. Die frühreife, festkochende Sorte überzeugt durch cremig-buttrigen Geschmack, hohe Keimruhe (lange Lagerfähigkeit) und Resistenz gegen Kartoffelnematoden der Pathotypen Ro1 und Ro4. Ihre Schwäche: nur mäßige Trockenheitstoleranz — ein Problem, das in immer heißeren Sommern relevant werden dürfte.
Agria: Der vielseitige Verarbeiter
Agria, 1985 in Deutschland gezüchtet, bleibt europaweit eine der wichtigsten Verarbeitungssorten. Tiefgelbes Fruchtfleisch, hoher Ertrag und Eignung sowohl für Pommes frites als auch für Chips machen sie zum Liebling der Industrie. Als vorwiegend mehligkochende Sorte reagiert sie jedoch sensibel auf Wassermangel — bei Trockenheit drohen deutliche Ertragsausfälle.
Die polnische Eigenständigkeit
Polen verfügt mit dem Institut IHAR-PIB Bonin über eine der größten Kartoffel-Genbanken Europas mit ca. 1.600 Genotypen. Die polnische Züchtungsfirma Zamarte pflegt seit über 75 Jahren eigenständige Sorten wie Michalina, Gwiazda und Lawenda — frühsortige Speisekartoffeln mit höchsten Erträgen. Diese Unabhängigkeit von westeuropäischen Züchtungslinien könnte sich unter veränderten Klimabedingungen als Stärke erweisen.
3. Zwiebeln: Wenn der Süden nach Norden kommt
Die globale Zwiebelproduktion belief sich 2023 auf etwa 4,6 Millionen Tonnen auf rund 213.934 Hektar — damit ist die Zwiebel nach der Tomate das zweitmeist angebaute Gemüse der Welt. Asien dominiert mit 63,3 % der Produktion, gefolgt von Afrika (18,1 %), Amerika (10,6 %) und Europa mit 7,8 % (Sansan et al., 2024).
Innerhalb Europas sind die Niederlande der unangefochtene Zwiebel-Gigant: Über 1 Million Tonnen Export, 20 % Weltmarktanteil, über 30.000 Hektar Anbaufläche. Etwa 35 % der niederländischen Produktion entfallen auf Zeeland, weitere 40 % auf den Flevopolder.
Die klassischen Lagersorten
Im kommerziellen europäischen Anbau dominieren traditionell Langtag-Zwiebeln nördlicher Herkunft:
- Stuttgarter Riesen: Die bekannteste deutsche Sorte — robust, flachrund, mittelfrüh reifend
- Sturon: Aus den Stuttgarter Riesen in Holland selektiert, ellipsoid, dunkelgoldene Schale, Lagerfähigkeit bis zu 8 Monate, krankheitsresistent
- Centurion F1: Moderne F1-Hybride mit sehr gutem Ertrag und 6–8 Monaten Lagerfähigkeit
- Hybound: Sehr frühe Reife, exzellente Schalenqualität, sehr langsames Keimen
Diese Sorten bilden das Rückgrat der europäischen Zwiebelindustrie und werden von Zeeland bis Polen angebaut.
Darkstone F1: Das Paradebeispiel für Klimawandel-Anpassung
Hier wird es interessant: Die Sorte Darkstone F1 (Agri Saaten) illustriert eindrucksvoll, wie sich die Sortenlandschaft unter dem Einfluss des Klimawandels verändert.
Darkstone F1 ist ein mittelspäter italienischer Zwiebeltyp mit bronzefarbener Schale, hohem Ertrag und sehr einheitlichem Wuchs. Ihre besonderen Eigenschaften: Hitzeresistenz und ausgezeichnete Lagerfähigkeit. Ursprünglich für südeuropäische Bedingungen gezüchtet, wird Darkstone F1 zunehmend in Deutschland und Mitteleuropa getestet und angebaut.
Warum ist das bemerkenswert? Traditionell wurden in Mitteleuropa ausschließlich Langtag-Zwiebeln nordischer Herkunft kultiviert. Dass nun eine südliche Sorte nach Norden wandert, signalisiert einen fundamentalen Wandel. Die Hitzeresistenz von Darkstone F1 macht sie in immer heißeren Sommern zur attraktiven Alternative — insbesondere dort, wo traditionelle Sorten unter Hitzestress leiden. Gleichzeitig behält sie die für den kommerziellen Anbau unverzichtbare Langzeitlagerfähigkeit bei.
Quelle: Agri Saaten | LAKO Sortenversuche Obersiebenbrunn 2023
Die polnische Zuwächsfamilie
Auch Polen pflegt eine eigenständige Zwiebelzuchttradition. Die 1912 entstandene Sorte Wolska wurde zur Mutter sieben weiterer Wolska-Typ-Sorten (Czerniakowska, Warzawska, Sochaczewska, Kutnowska), die sich in Reifezeit, Form, Farbe und Lagerfähigkeit unterscheiden. Wolska selbst ist eine spätreifende Sorte mit großen kugeligen Zwiebeln (90–160 g), 13,5 % Trockensubstanz und sehr guter Lagerfähigkeit. Sie war jahrzehntelang die Hauptsorte für den polnischen Export. Heute ergänzen moderne Hybrid-Sorten wie Bonus F1, Medusa F1 und Bruce F1 das Portfolio — alle vier lagern gut bis ins Frühjahr.
Französische und italienische Spezialitäten
Frankreich kennt 56 zugelassene Zweielsorten, darunter geschützte Regionalitäten:
- Oignon de Roscoff (AOP): Rosa Zwiebel aus der Bretagne, seit 1647 kultiviert, AOC seit 2009
- Oignon doux des Cévennes (AOP): Süße weiße Zwiebel, auf Terrassen in den Cévennes angebaut, AOC seit 2003
Italien verfügt über rund 100 Zwiebelsorten, darunter weltbekannte Spezialitäten:
- Rossa di Tropea (IGP): Süße rote Zwiebel aus Kalabrien mit drei Reifetypen
- Borettana: Flacher Cipollini-Typ (ca. 5 cm), ideal zum Karamellisieren
4. Was die Wissenschaft über Dürrestress bei Zwiebeln sagt
Der Review-Artikel von Sansan et al. (2024) fasst den aktuellen Forschungsstand zur Dürretoleranz bei Zwiebeln umfassend zusammen. Die Ergebnisse sind aufschlussreich:
Morphologische Ebene: Dürre reduziert Pflanzenhöhe, Blattlänge, -breite und -oberfläche sowie die Knollengröße und den Ertrag insgesamt.
Physiologische Ebene: Unter Wassermangel schließen die Spaltöffnungen (Stomata), die CO₂-Assimilation sinkt, der Wasserstatus der Pflanze verschlechtert sich massiv, und die Photosyntheseleistung bricht ein.
Biochemische Ebene: Es kommt zur Akkumulation von reaktiviven Sauerstoffspecies (H₂O₂), oxidativem Stress und zur Bildung von Antioxidantien (Katalase CAT, Ascorbat-Peroxidase APX, Superoxid-Dismutase SOD). Gleichzeitig bilden die Pflanzen Osmolyte wie Zucker, Prolin, Betain und Glycin als Schutzmechanismen.
Molekulare Ebene: Auf DNA-/RNA-Ebene zeigen sich Proteinoxidation, Lipidperoxidation und Veränderungen des genetischen Materials.
Schlussfolgerung der Autoren: Um die Zwiebelproduktion unter zukünftigen Klimabedingungen zu sichern, müssen drei Strategien parallel verfolgt werden: (1) die Züchtung dürtoleranter Sorten, (2) verbesserte Bewässerungsverfahren und (3) die Erschließung genetischer Ressourcen aus Wildarten und lokalen Landsorten. Die Autoren betonen zudem, dass 99 % oder 95 % aller bekannten Zwiebelsorten weltweit in Genbanken konserviert sind — eine wichtige Grundlage für die zukünftige Züchtung.
5. Prognose: Wohin geht die Reise?
Basierend auf den vorliegenden Daten lassen sich folgende Trends für die kommenden Jahre abzeichnen:
| Sorte | Typ | Trend | Treiber |
|---|---|---|---|
| Fontane | Kartoffel | Stark steigend | Pommes-frites-Wachstum, hohe Stärke |
| Innovator | Kartoffel | Steigend | Fast-Food-Nachfrage |
| Spunta | Kartoffel | Steigend | Hitzetoleranz, Klimaresilienz |
| Bintje | Kartoffel | Stark fallend | Phytophthora, keine Resistenzen |
| Belana | Kartoffel | Gefährdet | Mäßige Trockenheitstoleranz |
| Agria | Kartoffel | Stabil/fallend | Hitzeempfindlichkeit (mehlig) |
| Darkstone F1 | Zwiebel | Stark steigend | Hitzeresistenz, Lagerfähigkeit |
| Sturon / Centurion | Zwiebel | Stabil | Bewährte Lagersorten |
| Stuttgarter Riesen | Zwiebel | Leicht fallend | Ohne spezifische Klimaanpassung |
Zentraler Faktor: Die Züchtung neuer Sorten dauert 15–20 Jahre. Bis eine neue, klimaangepasste Sorte den Markt erreicht, haben sich die Bedingungen bereits weiter verändert. Das erklärt, warum bestehende Sorten mit günstigen Eigenschaften (wie Spuntas Hitzetoleranz oder Darkstones Kombination aus Hitzeresistenz und Lagerfähigkeit) plötzlich an Wert gewinnen — sie sind quasi „zufällig“ gut auf die neuen Bedingungen vorbereitet.
6. Was bedeutet das für die Sortierung?
Wenn sich die Sortenlandschaft verschiebt, ändern sich auch die Anforderungen an die optische Sortierung. Neue Sorten bringen oft neue Farbnuancen, Formvarianten oder Oberflächenstrukturen mit sich. Dunkstones bronzefarbene Schale beispielsweise unterscheidet sich deutlich von den klassischen goldgelben Langtag-Zwiebeln. Fontanes ovale, langgestreckte Knollen erfordern andere Sortierparameter als die runderen Bintje-Kartoffeln.
Genau hier setzt moderne opto-elektronische Sortiertechnologie an: Systeme, die nicht starr auf eine einzelne Sorte kalibriert sind, sondern flexibel verschiedene Sortierkriterien abbilden können. Je vielfältiger die am Markt angebotenen Sorten, desto wichtiger wird die Fähigkeit, unterschiedliche Merkmale — von der Schalenfarbe über die Form bis hin zu Defekten — präzise zu erkennen und zu klassifieren.
Literatur
- Goffart, J.-P., Haverkort, A., Storey, M., Haase, N., Martin, M., Lebrun, P., Ryckmans, D., Florins, D. & Demeulemeester, K. (2022). Potato Production in Northwestern Europe (Germany, France, the Netherlands, United Kingdom, Belgium): Characteristics, Issues, Challenges and Opportunities. Potato Research, 65, 503–547. https://doi.org/10.1007/s11540-021-09535-8
- Sansan, O.C., Ezin, V.C., Tele Ayanen, M.A., Chabi, I.B., Adounkoun-Sagbadja, H., Saïdou, A. & Ahanché, A. (2024). Onion (Allium cepa L.) and Drought: Current Situation and Perspectives. Scientifica, 2024, Article ID 8829932. https://doi.org/10.1155/2024/8829932
- Bomers, S., Ribarits, A., Kamptner, A., Tripolt, T., von Gehren, P., Prat, N. & Söllinger, J. (2024). Survey of Potato Growers' Perception of Climate Change and Its Impacts on Potato Production in Germany, Switzerland, and Austria. Agronomy, 14, 1399.
- Bundessortenamt (2025). Beschreibende Sortenliste Kartoffel 2025. https://www.bundessortenamt.de/bsa/media/Files/BSL/bsl_kartoffel_2025.pdf
- Eurostat (2024). The EU Potato Sector. https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=The_EU_potato_sector_-_statistics_on_production,_prices_and_trade
- Agrico (2024). Potato Varieties Overview. https://www.agricopotatoes.com/
- Agri Saaten. Darkstone F1. https://www.agri-saaten.de/en/produkt/darkstone-f1/
- LAKO (2023). Sortenversuche Obersiebenbrunn — Zwiebel. https://lako.at/wp-content/uploads/2023/12/Zwiebel_Obersiebenbrunn_23.pdf
- Holland Onions Association. https://www.holland-onions.org/
- Consorzio Cipolla Rossa di Tropea IGP. https://www.consorziocipollatropeaigp.com/
- Oignon de Roscoff AOP. https://www.oignon-de-roscoff.fr/
- Oignon doux des Cévennes AOP. https://oignon-doux-des-cevennes.fr/
- Zamarte. https://zamarte.com/en/
- COBORU — Polska Lista Odmian Ziemniaków. https://coboru.gov.pl/pl/kr/kr_odm?kodgatunku=ZIK
- IHAR-PIB Bonin — Kartoffel-Genbank. https://ziemniak-bonin.pl/